Verhaltenstherapie

Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie gehört neben der tiefenpsychologischen Therapie, Psychoanalyse und Schematherapie zu den Richtlinienverfahren. Verhaltenstherapie ist das am meisten erforschte Richtlinienverfahren. Die Wirksamkeit konnte vielfach belegt werden, weshalb sie bei vielen psychischen Erkrankungen die erste Methode der Wahl darstellt.  

In der Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass Verhaltensmuster im Laufe des Lebens erlernt werden und somit auch wieder verlernt werden können. Zusätzlich wird das Zusammenspiel zwischen Verhalten, Gedanken und Gefühlen in den Fokus gerückt. Das Ziel ist dabei Patienten auf ihrem individuellen Weg über Veränderungen zu ihrem persönlichen Ziel zu begleiten (Hilfe zur Selbsthilfe). 

Typische Therapieinhalte in der Verhaltenstherapie sind Verhaltensanalysen, der Aufbau positiver Aktivitäten, die Stärkung sozialer Kompetenzen, kognitive Umstrukturierung, Expositionstraining sowie Entspannungsverfahren.

Im Zuge der "Dritten Welle" wurden zusätzlich weitere Methoden entwickelt, die ergänzend zu den oben genannten angewandt werden können (z.B. Schematherapie, Achtsamkeit).

Wie läuft eine Verhaltenstherapie ab?

Therapiesitzungen finden meist in einem wöchentlichen Abstand, je 50 Minuten, statt. Zum Ende der Therapie kann der Abstand der Sitzungen vergrößert werden.

Anamnese - wichtig ist eine umfangreiche Anamnese aller psychischen und körperlichen Beschwerden, Medikamenteneinnahme und Biografie

Zielentwicklung - gemeinsam werden wir überlegen welche Ziele Sie erreichen möchte und wie genau diese in ihrem Leben verankert sein sollen

Störungsmodell - um Ursachen sowie aufrechterhaltende Bedingungen hinreichend verstehen zu können, wird ein Störungsmodell zum besseren Verständnis der Erkrankung entwickelt

Behandlung - Im Anschluss wird mit den oben genannten Methoden an der Erreichung Ihrer Ziele gearbeitet. Hierbei findet ein Großteil der Arbeit zwischen den Sitzungen statt. Dies kann in Form von konkreten Übungen, Arbeitsblättern oder auch die Arbeit an Gedanken und Gefühlen sein.

Rückfallprophylaxe - Im Fokus steht hier die Aufrechterhaltung des bisher Erreichten. Dabei können zum Beispiel Frühwarnzeichen erarbeitet sowie hilfreiche Strategien zur Stabilisierung besprochen werden.

Psychotherapeutische Praxis
Bödekerstr. 37
30161 Hannover

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